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| Bedingt
durch die Nähe zur Mulde ist unser Gelände schon des
öfteren vom Hochwasser betroffen gewesen. Wie die Bilder aus
dem Jahr 1907 zeigen, ist auch in jenem Jahr das Schützenfest
im wahrsten Sinne des Wortes "ins Wasser" gefallen. |
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| Regelmäßig
im Frühjahr müssen wir damit rechnen, dass die
Zufahrt zur Schießanlage überflutet ist. Auch
durchnässte Wiesen und grössere Pfützen auf
den Ständen sind dann schon fast Normalität. Aber was
da am 15. August 2002 auf uns zukam hat keiner geahnt und diese
Ausmaße hat sich keiner von uns vorstellen können.
Die Mulde erreichte am 15. August einen Pegel von 6,25m. Der normale
Pegel liegt bei 1,50m. |
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| Wie
eine Sturzflut schossen die Wassermassen durch das
Vereinsgelände, die Schießstände und das
Vereinsgebäude. Nachdem das Wasser soweit gesunken war, dass
eine erste Begehung durchgeführt werden konnte, wurden die
Ausmaße der Katastrophe sichtbar. |
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| Das
Wasser stand bis zu 80 cm im Vereinsgebäude, spühlte
Schlamm in alle Räume und durchnässte das Mauerwerk. |
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Alles,
was nicht in sichere Höhe gebracht werden konnte, war vom
Wasser aufgeweicht, aufgequollen und fing sofort an zu schimmeln. |
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| Auf
den Ständen hatte das einströmende Wasser Gummimatten
weggespühlt, die Verkleidung der Hochschußblenden
beschädigt und den Schutzwall vor der Duellanlage
zerstört. |
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Viele
Aufbaustunden waren notwendig, um unsere Schießanlage wieder
herzurichten. Hilfe kam von der Stadt Dessau, dem
Landesschützenverband und von vielen Vereinen sowie
Einzelpersonen.
Nicht zuletzt dieser Hilfe ist es zu verdanken, dass wir heute wieder
eine Schießanlage vorzeigen können, die unseren
Mitgliedern und den Gästen unseres Vereins ideale Bedingungen
für die Ausübung des Schießsportes bieten
können. |
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| Auch
im
Februar 2005 hat das Hochwasser einen fast bedrohlichen Pegel erreicht.
Schäden hatten wir diesmal glücklicherweise nicht zu
verzeichnen. |
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| Dafür
war im Außengelände "Land unter" und für
die Anfahrt brauchte man ein Boot. |
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| Auf
den Ständen stand das Wasser auf den Rasenflächen. |
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| Wir
wollen hoffen, dass das Wasser nicht so schnell wieder kommt. |
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